SPD Lüneburg: Keine Autobahntrasse im Osten des Stadtgebietes

Hiltrud Lotze
 

Die SPD in Lüneburg ist gegen die von der Landesstraßenbauverwaltung Niedersachsen vorgeschlagene Vorzugsvariante der geplanten A 39.
„Die Vorzugsvariante quert im Osten der Stadt weite Teile des bewohnten Stadtgebietes. Sie führt auf der ohnehin schon extrem stark belasteten Ostumgehung in unmittelbarer Nähe an Lüneburger Wohngebieten vorbei und belastet ca. 6000 Menschen erheblich in der Wohnqualität. Die Vorzugsvariante ist deswegen für uns nicht akzeptabel“, so die Vorsitzende Hiltrud Lotze.

„Wir sind für die Autobahn, haben uns aber immer für eine Trasse ausgesprochen, die so konfliktarm wie möglich ist. Es muss deswegen eine Autobahntrasse gefunden werden, die Mensch und Natur möglichst wenig belastet und der Region gleichzeitig den größten Nutzen bringt.“
In mehreren öffentlichen Veranstaltungen hat die SPD Kritik und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen. Einmal wöchentlich, jeweils mittwochs, findet zum Thema A 39 eine Bürgersprechstunden im SPD-Büro Auf dem Meere statt.
Heiko Dörbaum, Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion; „Die Bürgerinnen und Bürger bestätigen unsere Haltung zur A 39. Die vorgeschlagene Trasse ist sehr konfliktträchtig. Offensichtlich wurde bei der vorzunehmenden Abwägung dem Schutzgut „Mensch“ nicht der notwendige Vorrang eingeräumt. Wir wollen verhindern, dass die Bürgerinnen und Bürger in Lüne, Moorfeld und Neu Hagen unter dieser Planung leiden müssen. “
Die SPD-Stadtratsfraktion hat deswegen einen Antrag in den Rat eingebracht, der sich gegen eine Autobahn im Osten des Stadtgebietes ausspricht. In dem Antrag wird die Landesregierung aufgefordert, die Planung für die vorgeschlagene Vorzugsvariante im Osten nicht fortzusetzen. Die Landesregierung wird nachdrücklich aufgefordert, die offensichtlich nicht genügend untersuchten Trassen im Westen und im Nordosten des Landkreises ergänzend zu untersuchen. Nach dem Willen der SPD soll sich der Rat für eine Autobahntrasse im Westen der Stadt aussprechen. Damit würde gleichzeitig die notwendige Westumgehung als Umfahrung der Stadt Lüneburg hergestellt.



 


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