Lotze und Schröder-Ehlers besuchten Bleckede und Hitzacker

Grafik: Wahlkreistour 09 in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg
 

<b><font size="3">„Ansporn und Herausforderung, sich für diese Region zu engagieren!“</font></b>

Im Rahmen ihrer Wahlkreistour durch die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg haben die Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers und die Bundestagskandidatin Hiltrud Lotze Station in den Städten Bleckede und Hitzacker gemacht. In Bleckede diskutierten sie mit Bürgermeister Jens Böther über die geplante Gebietsänderung und informierten sich bei Schäfermeister Stefan Erb über die Schäferei Heisterbusch. In Hitzacker trafen sie sich mit Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Jastram zur Besichtigung der Hochwasserschutzanlagen und des Archäologischen Zentrums.

Im Rathaus Bleckede skizzierte Verwaltungschef Böther den Zeitplan für den möglichen Zusammenschluss der Stadt mit der Gemeinde Amt Neuhaus und der Samtgemeinde Dahlenburg: Aktuell liege das Gutachten vor, eine öffentliche Informationsveranstaltung findet am 6. April statt und am 7. Juni schließlich gibt es eine Bürgerbefragung. Wenn die Fusionsbefürworter sich politisch durchsetzen, soll die Fusion zum 1. November 2011 erfolgen. Dieser Prozess sei für die Kommunen in ganz Niedersachsen schwierig, so Andrea Schröder-Ehlers, weil das Land keine allgemeinverbindlichen Kriterien für Fusionen formuliert habe. „Man kann deswegen gespannt sein, wie es hier vor Ort ausgeht.“

Mit ganz anderen Herausforderungen muss Schäfermeister Stefan Erb am Heisterbusch umgehen. Er freute sich deswegen über den Besuch der beiden SPD-Politikerinnen und stellte seinen Betrieb vor. Rund 1000 Schafe unterschiedlicher Rassen fühlen sich am Heisterbusch wohl. Dass nicht jedes Elbhochwasser den zwei- und vierbeinigen Bewohnern nasse Füße macht, dafür sorgt mittlerweile ein Deich rund um das Gehöft. So ist auch sichergestellt, dass die Schafe jederzeit zur Vermarktung in die Zentren Hamburg und Bremen gebracht werden können. Dort liegen die Hauptabsatzmärkte für die Heisterbusch-Schafe. „Für Städter ist die Schäferei ein wunderbares Ausflugsziel, für Bleckede ein wichtiger Mosaikstein im touristischen Angebot. Und Herr Erb ist um seinen Arbeitsplatz an der Elbe zu beneiden“, urteilten Hiltrud Lotze und Andrea Schröder-Ehlers bei blauem Himmel und Sonnenschein.

Foto: Hiltrud Lotze zu Besuch bei den Heisterbusch-Schafen
SPD-Bundestagskandidatin Hiltrud Lotze zu Besuch bei den Heisterbusch-Schafen.

Einen Tag später war Hitzacker das Ziel der beiden Sozialdemokratinnen. Am Informationsgespräch im Rathaus nahmen Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Jastram, Samtgemeindebürgermeister Jürgen Meyer, der stellvertretende Stadtdirektor und Kämmerer René Kern sowie Bauamts-Fachbereichsleiter Jens Hesebeck teil. In der im Rahmen des Lüchow-Dannenberg-Gesetztes neu entstandenen Samtgemeinde Elbufer hat man schon Fusionserfahrung, fühlt sich angesichts der jetzt vom Land angebotenen Fusionsprämien ungleich behandelt. Trotzdem sei die Fusion der beiden Samtgemeinden Dannenberg und Hitzacker richtig gewesen, auch wenn die erwartetet Einsparung in Höhe von 7 Mio. Euro nicht zu leisten sei, so Dr. Jastram. Froh ist man über die Hochwasserschutzanlagen, die die Stadt nun endlich gegen das Elbwasser schützen. Auf der neu entstandenen Promenade konnten sich die beiden SPD-Politikerinnen davon überzeugen, dass hier das Nützliche mit dem Praktischen auf das Beste verbunden wurde. Im Archäologischen Zentrum schließlich, wo Museumsleiterin Ulrike Braun ihre Gäste vor dem bronzezeitlichen Langhaus mit Kaffee und Kuchen empfing, informierten sich die Gäste über das Museumsangebot. Nach der durch Brandstiftung verursachten Zerstörung eines der Langhäuser des Freilichtmuseums im August letzten Jahres wird jetzt an den Auswirkungen von Brandkatastrophen – wie es sie auch in der Bronzezeit gab – geforscht. Mit der Ausgrabung des Brandherdes sollen die Auswirkungen auf die Böden und Holzpfosten dokumentiert werden, um Erkenntnisse für zukünftige archäologische Ausgrabungen zu gewinnen. Hiltrud Lotze und Andrea Schröder-Ehlers zeigten sich beeindruckt davon, wie das Museumsteam aus der Not ein neues Forschungsprojekt geschaffen hat. Hiltrud Lotze: „Besucher können hier in eine andere Zeit eintauchen, sich über das Leben unserer Vorfahren informieren. Der Besuch ist unbedingt zu empfehlen – ein Pfund, mit dem die ganze Region wuchern kann!“

Foto (v.l.n.r.): Jürgen Meyer, Andrea Schröder-Ehlers, Hiltrud Lotze und Dr. Karl-Heinz Jastram
Samtgemeindebürgermeister Jürgen Meyer, Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers, Bundestagskandidatin Hiltrud Lotze und Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Jastram (v.l.n.r.).
Foto (v.l.n.r.): Hiltrud Lotze, Dr. Karl-Heinz Jastram, Andrea Schröder-Ehlers und Ulrike Braun
Bundestagskandidatin Hiltrud Lotze, Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Jastram, Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers und Museumsleiterin Ulrike Braun (v.l.n.r.).

Lotze und Schröder-Ehlers ziehen zum Abschluss ihrer Wahlkreistour ein positives Fazit: „Wir leben in einer attraktiven Region mit sehr engagierten Menschen. Es ist für uns Ansporn und positive Herausforderung zugleich, uns dafür politisch zu engagieren.“

Informationen im Internet:

 


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