Stadtrat Lüneburg: Sparkassenfusion findet keine Mehrheit!

Heiko Dörbaum – Foto: Marco Sievers
 

<b><font size="3">„CDU muss nun die Verantwortung für die gescheiterte Fusion übernehmen!“</font>

„Ich bin von der Entscheidung der CDU, gegen die Fusion der Sparkassen Lüneburg und Harburg-Buxtehude zu stimmen, sehr enttäuscht, zumal wir in den zurückliegenden Jahren gut und erfolgreich zusammengearbeitet haben“, stellt Heiko Dörbaum, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Hansestadt Lüneburg fest.</b>

Die SPD-Mitglieder haben im Rat der Hansestadt und gestern im Kreistag einheitlich für die Fusion der Sparkassen gestimmt. Offenbar sind die in die Zukunft gerichteten Argumente bei der CDU, die seit der Kommunalwahl 2006 Gruppenpartner der SPD ist, nur von wenigen Mitgliedern aufgenommen worden. „Die CDU muss nun die Verantwortung für die gescheiterte Fusion der Sparkassen übernehmen“, ist sich der Fraktionschef sicher.

Darüber hinaus bleibe es jetzt der Sparkasse Lüneburg überlassen, ein Kostensenkungsprogramm zu entwickeln, um wieder deutlich in die Gewinnzone zu kommen. Wir hoffen, dass das Geschäftsstellennetz aufrechterhalten werden kann. Befürchtungen bleiben aber hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit. Die Sparkasse Lüneburg hat die starke Hamburger Sparkasse in der Region. Eine fusionierte Sparkasse im Süderelberaum hätte hier ein Gegengewicht bilden können. Die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt lassen sich in ihrer Tragweite noch nicht abschätzen. Hier ist mit deutlichen Mindereinnahmen zu rechnen.

Kein guter Stil war die Entscheidung der CDU und der anderen Fraktionen im Rat, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Lüneburg, Herrn Dressler, nicht zu Wort kommen zu lassen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die CDU durch das Abstimmungsverhalten die Chancen einer Fusion und die Risiken der Nichtfusion nicht genügend gewichtet habe. „Es ist klar, dass beide Fraktionen nun über die neue Situation nachdenken müssen. Wir werden jedenfalls eine Bestandsaufnahme machen und prüfen, wie wir unsere politischen Ziele erreichen können“, sagt Heiko Dörbaum.

 


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