Die Möllering-Villa muss erhalten bleiben – Jetzt sind Gespräche mit allen Beteiligten nötig!

 
 

„Die ‚Möllering-Villa’ muss unbedingt erhalten werden. Wir fordern alle Beteiligten auf, konstruktiv an Lösungsmöglichkeiten zu arbeiten, die diesen historisch bedeutsamen Ort erhalten und nutzbar machen können.“ Friedrich von Mansberg, Vorsitzender der SPD in Lüneburg, sieht das Haus in Häcklingen, in dem unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg die Engländer ihr Hauptquartier hatten, als Teil einer zukünftigen Gesamtkonzeption der Gedenkkultur in Lüneburg.

 
„Der Zustand der Villa ist nach wie vor problematisch. Wir unterstützen die Stadt ausdrücklich in ihrem Bemühen, das Gebäude zu erhalten. Es wäre gut, wenn gemeinsam mit den jetzigen Eigentümern und anderen am Gebäudekomplex Interessierten nach Lösungen gesucht wird.“ Neben den zahlreichen umstrittenen Erinnerungsorten in der Stadt stehe die Möllering-Villa für einen anderen Aspekt des Gedenkens, so von Mansberg weiter: „Von Lüneburg und seiner unmittelbaren Umgebung aus ist das Ende des zweiten Weltkriegs auf den Weg gebracht worden. Richard von Weizsäcker hat in seiner berühmten Rede 1985 zu Recht darauf hingewiesen, dass der 8. Mai auch ein Tag der Befreiung war – dafür steht auch die Villa in Häcklingen. Die kann man nicht einfach verschwinden lassen!“

Gemeinsam mit Carina Karbowski, der frisch gekürten Ortsvorsteherin in Häcklingen, und Klaus-Dieter Salewski, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat, werde man die Initiative ergreifen. „Wir wollen den aktuellen Stand und Möglichkeiten der zukünftigen Nutzung im nächsten Bauausschuss zum Thema machen. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Erinnern und Gedenken in der Stadt müssen wir uns mit Nachdruck für den Erhalt des Gebäudes einsetzen“, fasst von Mansberg zusammen.

 


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