Straßen entlasten und Bevölkerungswachstum gestalten SPD informiert sich vor Ort über Möglichkeiten der Reaktivierung von Bahnstrecken

 
 

Das war der perfekte Zeitpunkt: Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Temperaturen machten sich Mitglieder der Lüneburger SPD, unter ihnen Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Ortsvereinsvorsitzender Friedrich von Mansberg, Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Salewski und Jens-Peter Schulz, der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Lüneburger Rat, mit der Bleckeder Kleinbahn auf zur Fahrt an die Elbe, um sich vor Ort über Möglichkeiten zu informieren, die Bahnstrecke für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zu reaktivieren.

 

Hans Dierken von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsfreunde Lüneburg informierte die Mitfahrer über den Zustand der Strecke und mögliche Schritte bei der Reaktivierung für den Personennahverkehr. Oberbürgermeister Mädge machte klar, warum aus seiner Sicht die Reaktivierung der Bahnstrecken nach Bleckede, aber auch nach Amelinghausen, für die Stadt sinnvoll ist: „Wir sind und bleiben Zuzugsregion. Aus unserer Sicht muss weiteres Wachstum entlang der Bahnstrecken erfolgen, um die Menschen schnell an den Lüneburger Bahnhof und von dort aus gegebenenfalls zum Metronom nach Hamburg zu bringen, ohne zusätzlichen Verkehr in die Stadt hinein zu erzeugen. Ansonsten bedeuten Baugebiete um Lüneburg herum immer zusätzliche Autoverkehre in der Hansestadt!“ In sofern unterstütze die Stadt den Landkreis Lüneburg bei dessen Bemühungen, beim Land Niedersachsen die Reaktivierung durchzusetzen.

Friedrich von Mansberg ergänzt: „Lüneburg hat den großen Vorteil, ein Bahnknotenpunkt zu sein. Neben der Hauptstrecke Richtung Hamburg und Hannover gibt es Verbindungen nach Osten, Nordosten, Südwesten. Entlang dieser Strecken kann die Entwicklung in der Region nachhaltig gestaltet werden. Im Zuge unserer Überlegungen zum Nahverkehrskonzept und zur Mobilität der Zukunft müssen diese Bahnstrecken eine wichtige Rolle spielen!“

Mädge rechnet mit Kosten von bis zu 20 Mio. Euro für die Instandsetzung der Strecke nach Bleckede, inklusive der Bahnübergänge und Haltepunkte. Die Kosten seien aber bis zu 90% förderfähig. Zur Zeit werde ein Gutachten für den Landkreis erstellt, auf dessen Grundlage man zeitnah mit der Entwicklung der Strecke beginnen könne. Die Mitglieder der SPD Lüneburg jedenfalls waren sich nach der Rückkehr einig: Im Sinne einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung in und um Lüneburg lohnt es sich, für die Strecke nach Bleckede zu kämpfen – schließlich war die Fahrt nicht nur informativ sondern auch ein besonderer Genuss.

 


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