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31. August 2013: Der Schutz von Mensch und Umwelt hat oberste Priorität. Deswegen: Nein zum Fracking

Aus Anlass des bundesweiten Aktionstages gegen Fracking am Samstag, 31. August, erklärt die SPD Ortsvereinsvorsitzende und Bundestagskandidatin, Hiltrud Lotze: Der Schutz von Mensch und Umwelt hat für die SPD oberste Priorität. Fracking ist teuer und gefährlich. Der SPD-Ortsverein Lüneburg und ich lehnen daher Fracking grundsätzlich ab.

Fracking bedroht das Grundwasser.

Dabei ist es nicht alleine das Fracking-Fluid – ein Chemiecocktail unbekannter Zusammensetzung – der das Grundwasser bedroht. Gefährlich für das Grundwasser sind auch aufsteigende Flüssigkeiten und Gase: Sole, Benzol. Radioaktive Aufschwemmungen.

Deswegen hat in der Vergangenheit u. a. auch Hamburg Wasser vor Fracking gewarnt. Im Umweltausschuss der Hansestadt Lüneburg wurde davor gewarnt - sollte es je zu Fracking in unserer Region kommen – Restwasser aus Fracks in der Kläranlage zuzulassen.

Aus den Bohrstellen strömt Methan. Methan ist das Treibhausgas, das für die Erderwärmung verantwortlich ist. Wissenschaftler haben festgestellt, dass seit 2006 der Methan-Anteil in der Atmosphäre steigt – zeitgleich mit dem intensivierten Anbohren von Schiefergasvorkommen, besonders in den USA.

Jeder Frack ist eine semimische Erschütterung des geologischen Systems. Die Umweltrisiken dieser Erschütterungen sind technisch nicht beherrschbar.

Fracking ist für die Energiewende entbehrlich. Es würde weder die Gaspreise senken noch würde sich die Versorgungssicherheit erhöhen.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat beim Fracking-Gesetz versagt. Der Gesetzentwurf ist wieder in die Schublade gepackt worden, weil sich – ein weiteres Mal – die zuständigen Minister Altmaier und Rösler nicht einigen konnten.

Das heißt: es werden weiter Aufsuchungserlaubnisse erteilt. Ohne Umweltverträglichkeitsprüfung, ohne Bürgerbeteiligung. Ohne Informationen darüber, welche Chemikalien sich in dem Fracking-Fluid befinden. Das ist unverantwortlich.

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