Fremdenhass muss aufhören - Gemeinsam für Demokratie und Toleranz
„Ja ist denn schon wieder Wahlkampf?“ Das war die erste Reaktion vieler Lüneburgerinnen und Lüneburger, als die Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus am Mittwoch, dem 2. April 2008, am Aktionsstand in der Bäckerstraße, unter den SPD-Sonnenschirmen, die sich an diesem Tag als Regenschirme bewährten, sie mit einer roten Rose und Informationsmaterialien zum Bekenntnis gegen Rechts aufforderten. Obwohl es immer wieder mehr oder weniger heftig regnete, war der Stand stets gut besucht und die Resonanz war, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ausgesprochen ermutigend. „Richtig! Das muss sein. Ich bin gegen jede Art von politischen Radikalismus.“ So oder ähnlich lauteten oft die Antworten und waren in vielen Fällen der Beginn eines kleinen Gesprächs. Menschen allen Alters blieben trotz des tristen Wetters stehen und wenn es nur für wenige Minuten war.
Auf vorgefertigten Karten mit der Überschrift „Warum ich gegen Rechtsextremismus bin …“ baten die SPD‘ler um eine spontane Meinungsäußerung. 61 Lüneburger Bürgerinnen und Bürger haben zum Teil recht ausführlich ihre Gründe aufgeschrieben. Eine erste Sichtung ergab, dass häufig Bezug auf eigene Erfahrungen oder Schicksale in der eigenen Familie genommen wurde. Natürlich blieb es nicht aus, dass hin und wieder auch über andere aktu-elle Themen gesprochen wurde. Da zahlten sich dann die vielen Jahre Parteierfahrung aus.
Wie in Lüneburg fanden an vielen Orten Deutschland Aktionen statt, zu der unter dem Motto „Jung und Alt gemeinsam gegen Rechts“ der Bundesvorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus aufgerufen hatte.