Zu Beginn des Jahres 2026 wurde der Personennahverkehr im Landkreis Lüneburg umgestellt. Ab sofort fahren Busse der landkreiseigenen Mobilitätsgesellschaft MOIN. Direkt zur Umstellung wurde der Norden vom Winter heimgesucht, was die Umstellung zusätzlich erschwerte. Zum Start der neuen Mobilitätsgesellschaft MOIN erklären der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Lüneburg, Jakob Blankenburg, und der SPD-Landratskandidat André Schuler:

Jakob Blankenburg sagt:

„Der Start von Moin ist ein wichtiger Schritt für den Nahverkehr im Landkreis. Den Beschäftigten gilt unser Dank. Dass ein neues System nicht vom ersten Tag an reibungslos läuft, war absehbar, gerade unter diesen Witterungsbedingungen. Entscheidend ist jetzt, wie mit den Problemen umgegangen wird. Uns haben in den letzten Tagen viele Rückmeldungen erreicht. Die Menschen wollen das Angebot nutzen. Was ihnen aktuell fehlt, sind klare Informationen und Orientierung in der Umstellungsphase. Deshalb werden wir uns in der nächsten Sitzung des Mobilitätsausschusses des Kreistages intensiv mit den ersten Wochen von Moin befassen.“

André Schuler erklärt:

„Mobilität darf niemanden ausschließen. Gerade in der Umstellungsphase brauchen die Menschen verlässliche Ansprechpartner vor Ort. Deshalb brauchen wir kurzfristig ansprechbares Personal an zentralen Haltestellen wie dem ZOB und am Sande. Diese Anlaufpunkte müssen für alle Fragen da sein, zu Linien, Anschlüssen, kurzfristigen Änderungen und Tickets. Prepaid-Karten sind dabei eine sinnvolle Lösung für alle, die kein Smartphone nutzen. Der Zugang zu diesen Karten muss aber einfach und unkompliziert sein. Der Umstieg mag holprig sein. Der Vorteil der nun eigenen Gesellschaft ist, dass der Landkreis direkt Einfluss nehmen kann, um diese Startschwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Genau das erwarte ich jetzt auch.“