„Ich bin erfreut und erstaunt, dass wieder so viele da sind“, sagte Martin Pustowka, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus, am Mittwoch, dem 9.12.2009, im Brau- und Tafelhaus Mälzer in Lüneburg. Und tatsächlich, alle waren gekommen um gemeinsam zu beraten, was im ersten Halbjahr 2010 alles auf dem Programm stehen soll.

Eine Vorgabe seitens des Vorstandes gab es: Am Samstag, dem 17. 4.2009, wird von der Stadt Lüneburg wieder ein „Tag der Älteren Generation“ stattfinden. So ein Aktionstag findet alle zwei Jahre statt. Bisher hat sich die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus daran immer beteiligt. Das soll auch nächstes Jahr wieder so sein. Mit einem Informationsstand wollen die SPD’ler über ihre Arbeit informieren und neue Interessenten ansprechen. In der Zusammenkunft im April 2010 soll dafür Alles gemeinsam geplant werden.

Alle waren dafür, dass wieder eine Exkursion stattfinden soll. Die überwältigende Mehrheit war für einen Besuch beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg. Dabei wollen sie mit einem Richter über die Rechtspflege sprechen und wenn möglich, eine Verhandlung mit verfolgen.

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus in Lüneburg trifft sich monatlich an jedem zweiten Mittwoch im Brau- und Tafelhaus Mälzer, um 10.00 Uhr. Für die somit noch verbleibenden vier Veranstaltungen gab es dann eine Vielzahl von Themenvorschläge. Alle wurden von Pustowka auf einem Flip-Chart notiert. Mit Klebepunkten wurde abgestimmt. Mit deutlichen Mehrheiten wurde eine bunte Programmpalette beschlossen.

Am Mittwoch, dem 13.1.2010, geht es los. Da wird Kurt Burghardt, ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft, über das Thema „Liberalismus - Was versteht man darunter und welche Folgen hat das?“ referieren. In den folgenden Monaten wollen die SPD’ler über „Kommunale Fusionen und/oder Kooperationen“ sowie über die Problematik der „Eingliederung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in unserem Schulwesen“ diskutieren. An einem Mittwochvormittag wollen sie sich mit der „Aktuellen politischen Lage“ befassen. Das ist dann, wie üblich, eine Diskussion ohne Referenten. Für die anderen Themen sollen kompetente Gesprächspartner oder -partnerinnen gewonnen werden.

Im Juli und August 2010 gibt es eine Sommerpause. In dem Zeitraum hoffen sie, dass die Genossinnen und Genossen aus Forst (Lausitz) zum Gegenbesuch nach Lüneburg kommen können. Wenn das klappt, dann werden sich diejenigen, die in Forst dabei waren, um die Gäste kümmern. Dafür wird dann vom Vorstand noch rechtzeitig mit den Besuchern aus Forst ein Programm abgestimmt.

Einige Themenvorschläge wurden für den Herbst 2010 vorgetragen. Dazu zählt dann auch, dass sich die Arbeitsgemeinschaft 60 plus mit der neuen Ausrichtung der Partei nach dem Dresdner Parteitag beschäftigen will. Alle erhoffen sich, dass ein Weg gefunden wird, auf dem es wieder aufwärts geht. Das war auch der Wunsch von Martin Pustowka für das Neue Jahr, als er die Mitglieder mit den besten Wünschen für ein friedvolles Weihnachtsfest verabschiedete. (Siegfried Kubiak)