Wahlprogramm der SPD im Landkreis Lüneburg
Der Landkreis Lüneburg kann mehr. Gemeinsam können wir das erreichen. Deshalb treten wir am 13. September an - mit einem starken Team und einem Programm voller guter Ideen für unseren Landkreis. Im folgenden erfährst Du mehr über unsere Ideen für Hansestadt und Landkreis Lüneburg.
Für eine lebendige Heimat. Klar. Sozial. Vor Ort.
Der Landkreis Lüneburg ist ein guter Ort zum Leben. Das ist das Ergebnis von Arbeit, Engagement und politischen Entscheidungen, die Menschen in den Mittelpunkt gestellt haben. Wir sind stolz auf das, was hier entstanden ist: eine Region mit Geschichte und Charakter, mit lebendigen Städten und Dörfern, mit Menschen, die füreinander einstehen.
Und wir wissen, was noch nicht stimmt. Wer arbeitet, muss sich eine Wohnung leisten können in der Nähe seines Arbeitsplatzes. Wer auf dem Land lebt, muss mobil sein können ohne ein Auto zu brauchen. Wer Kinder hat, muss auf gute Schulen vertrauen können. Wer älter wird, muss in seiner Gemeinde bleiben können. Das sind keine überzogenen Forderungen. Das ist das Minimum, das eine Region ihren Menschen schuldet.
Wir stellen uns einen Landkreis vor, in dem niemand verdrängt wird. In dem Kinder überall dieselben Chancen haben, egal wo sie aufwachsen. Und in dem sie schwimmen lernen, weil ein Hallenbad da ist, das das möglich macht. In dem junge Menschen einen Ort haben, an dem sie feiern können, weil diese Region begreift, dass Nachtleben kein Luxus ist, sondern der Stoff, aus dem Zugehörigkeit gemacht wird. In dem Fachkräfte hierbleiben, weil sie sich das Leben hier leisten können. In dem das Ehrenamt getragen wird, statt nur gelobt zu werden.
Das ist kein Versprechen ins Blaue. Es ist ein Programm mit konkreten Schritten: mehr Wohnungen, bessere Verbindungen, starke Schulen, ein Gesundheitssystem, das erreichbar bleibt, und eine Wirtschaft, die die Chancen der Energiewende nutzt, statt sie ziehen zu lassen.
Heimat entsteht, wenn Menschen sich aufgehoben fühlen. Wenn sie Orte haben, an denen sie sich begegnen. Wenn sie wissen, dass jemand für sie einsteht. Genau das ist unser Anspruch: ein Landkreis, der für alle da ist. Klar in seinen Zielen. Sozial in seinen Entscheidungen. Vor Ort, wo es darauf ankommt.
Das ist unser Versprechen. Für den Landkreis Lüneburg.
Soziales - Wir lassen niemanden allein.
Im Landkreis Lüneburg wird niemand allein gelassen — egal in welcher Lebenslage.
Sozialpolitik entscheidet, ob Menschen ihre Würde behalten, wenn das Leben schwer wird. Das kann uns alle treffen.
Zusammenhalt macht unseren Landkreis stark. Das gute Zusammenleben der Menschen im Kreis macht unser Leben erst lebenswert. Zu einem guten Zusammenhalt gehört, dass niemand ausgeschlossen und allein gelassen wird. Deshalb sagen wir als SPD klar, mit uns gibt es keine Kürzungen im Sozialen.
Wir wollen, dass unsere soziale Infrastruktur stark ist und bleibt und deshalb sorgen wir aktiv dafür, dass wir Leistungen möglichst effizient und bürokratiefrei organisieren (etwa durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz), damit mehr Zeit für die Begegnung von Mensch zu Mensch möglich wird.
Genau so sehen wir es auch mit der Automatisierung in der Pflege und Betreuung. Wo auch immer diese hilft, dass Kraft freigesetzt werden kann, die dann in einen guten und intensiven Kontakt zwischen Menschen investiert wird, ist Automatisierung wertvoll.
Der Sozialstaat ist keine Wohltat. Würde ist kein Luxus. Sie gilt für alle.
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Das Klinikum Lüneburg als Maximalversorger sichern. Das städtische Klinikum Lüneburg und das PKL ist das medizinische Rückgrat der gesamten Region. Wer auf dem Land lebt, ist darauf angewiesen, dass dieses Haus funktioniert und sich weiterentwickelt. Ein Landkreis ohne leistungsfähige Krankenhäuser in Reichweite ist kein sicherer Ort zum Leben. Deshalb unterstützt der Landkreis notwendige Investitionen in das Klinikum und das PKL weiterhin aktiv und setzt sich dafür ein, seine überregionale Versorgungsfunktion dauerhaft zu sichern.
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Hilfe kommt zu den Menschen — nicht umgekehrt. Deshalb bauen wir aufsuchende Sozialarbeit im ganzen Landkreis aus, führen flächendeckend Kümmererinnen und Kümmerer in den Sozialräumen ein und schaffen mobile Teams, die regelmäßig in Gemeinden, Unterkünfte und bekannte Problemlagen gehen. Denn viele Menschen im Landkreis wissen nicht, welche Unterstützung ihnen zusteht. Andere wissen es, kommen aber nicht hin — weil der Bus nicht fährt, die Beratungsstelle zu weit ist oder die Scham zu groß. Wer Hilfe nur anbietet, sie aber nicht aktiv vermittelt, lässt genau die zurück, die sie am dringendsten brauchen.
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Alt werden können im eigenen Zuhause. Wir wollen Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen, Angehörige wirksam entlasten und gleichzeitig eine verlässliche Pflegeinfrastruktur sichern. Dafür führen wir einen kommunalen Sozialdienst ein, der ältere Menschen zu Hause besucht und berät, bauen Kurzzeitpflege und Tagespflegeplätze aus und stärken alternative Wohnformen wie Pflege-WGs und Mehrgenerationenhäuser. Gemeinden sollen durch eine zentrale Stabsstelle der Kreisverwaltung bei Planung, Förderung und Ausbau von Pflegeangeboten unterstützt werden. Außerdem schaffen wir ein zentrales Pflegeportal für alle Angebote im Landkreis und fördern die „Angebote zur Unterstützung im Alltag (AzUA)“. Die Zahl der Pflegebedürftigen im Landkreis hat sich in zehn Jahren fast verdoppelt, und sie wird es in den nächsten 10 Jahren wieder tun. Gleichzeitig sind über 500 Pflegeheimplätze durch Insolvenzen oder Schließungen weggefallen. Pflege darf deshalb nicht allein dem Markt überlassen werden.
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Einsamkeit ist kein Privatproblem. Einsamkeit macht krank — körperlich und psychisch. Sie betrifft ältere Menschen genauso wie Jugendliche. Deshalb bauen wir Stadtteiltreffs, Bürgerhäuser und generationsübergreifende Angebote in den Sozialräumen aus. Zudem sichern wir Tafeln und Mittagstische als Orte der Begegnung und Unterstützung dauerhaft. Das Ehrenamt stärken wir mit verlässlichen Ressourcen. Mobilität ermöglicht Teilhabe: Wir wollen das Deutschlandticket als Sozialticket für SchülerInnen, Auszubildende, SeniorInnen und Sozialleistungsbeziehende verbilligen nach dem Hamburger hvv Modell. Und wir führen ein Sozialticket für Kultur, Sport, Medien und Bildung ein, damit niemand aus Geldmangel vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen bleibt. Gemeinschaft entsteht nur dort, wo Orte und Strukturen sie ermöglichen.
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Schutz für die Verletzlichsten. Wir sichern das neue Frauenschutzzentrum im Hanseviertel dauerhaft, stärken die Drogenberatungsstelle drobs und das Drogenhilfezentrum, erhalten alle Jugendtreffs und Jugendzentren in Stadt. Menschen brauchen Anlaufstellen, nicht Formulare. Suchtkranke Menschen brauchen Hilfe, keine Verdrängung. Denn wer die Verletzlichsten einer Gesellschaft im Stich lässt, verliert das Recht, von Solidarität zu reden.
- Menschen in Armut helfen. Auch in einer vergleichsweise wohlhabenden Region wie Lüneburg ist Armut Realität. Steigende Mieten, Energiepreise und Lebenshaltungskosten bringen immer mehr Menschen in Schwierigkeiten - trotz Arbeit oder staatlicher Leistungen. Armut bedeutet nicht nur materielle Not, sondern oft auch soziale Isolation und fehlende Chancen für Kinder und Jugendliche. Deshalb unterstützen wir Tafeln, Mittagstische und Suppenküchen als Orte der Begegnung und Versorgung dauerhaft finanziell. Zudem bauen wir in den Gemeinden niedrigschwellige Hilfsangebote für obdach- und wohnungslose Menschen aus wie Tagesaufenthalte mit Duschen, Wäsche, Beratung und medizinischer Hilfe. Gleichzeitig stärken wir den Housing-First-Ansatz durch Kooperationen mit VermieterInnen und Haftungsgarantien durch die Kommunen — denn eine eigene Wohnung ist die Voraussetzung jeder anderen Stabilisierung.
Wirtschaft - Gute Arbeitsplätze, starke Wirtschaft.
Weil wir Wind haben, wächst die Wirtschaft. Wirtschaftlicher Wandel ist keine Bedrohung, wenn wir ihn selbst gestalten. Aber er wird zur Bedrohung, wenn wir zuschauen.
Das ist keine abstrakte These für uns. Das ist eine Frage, die wir in Gesprächen mit Facharbeiterinnen im Lüneburger Hafen und mit Handwerkern in Bardowick genauso hören wie in der Innenstadt. Wer schützt unsere Arbeitsplätze, wenn der nächste Strukturwandel kommt? Wer stellt sicher, dass die Region von dem profitiert, was hier vor unserer Tür entsteht?
Wir sagen: Das gelingt nur, wenn wir die Energiewende nicht als Last begreifen, sondern als das, was sie wirklich ist — die größte wirtschaftliche Chance, die der Landkreis Lüneburg seit Jahrzehnten hatte. Hunderte neue Windräder, Solarenergie, Energiespeicher: Diese Energie wird hier erzeugt. Unsere Überzeugung ist, dass sie auch hierbleiben und hier Arbeit schaffen muss. Unser Ziel ist es, Unternehmen hier anzusiedeln, die günstige Energie direkt vor Ort nutzen können. Die Region wartet nicht auf die große Politik. Sie braucht einen Landkreis, der mitspielt und gestaltet. Eine Wirtschaftsförderung, die aktiv auf Unternehmen zugeht. Eine Flächenpolitik, die Chancen sichert, bevor wir sie verpassen.
Deshalb werden wir die Wirtschaftsförderung strategisch neu aufstellen — mit den Ressourcen und dem Personal, das diese Aufgabe braucht. In Lüneburg-Süd genauso wie in Melbeck, Embsen oder Bleckede. Die Antwort auf den Wandel ist nicht abwarten, sondern Gestaltung.
Gute Arbeit, fair bezahlt, mit Perspektive: das gilt für die Fachkraft im Hafen, für die Auszubildende im Handwerk, für den Pfleger in der Gesundheitsholding. Dafür setzen wir uns ein.
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Nachhaltige Energie bleibt im Landkreis. Bis 2028 entstehen hier viele neue Windkraftanlagen. Diese Energie sollte nicht einfach abtransportiert werden, während Anwohner im Landkreis das Gefühl haben, nur den Preis zu zahlen und nicht den Nutzen zu erhalten. Denn wer den Wandel trägt, hat auch ein Recht auf seine Früchte. Deshalb entwickeln wir eine aktive Ansiedlungsstrategie für energieintensive Industrien: Energiespeicher, Smart Factories, Rechenzentren. Und wir nutzen die Nähe zu neuen Umspannwerken wie in Melbeck als konkreten Standortvorteil für Unternehmen und Kommunen gleichermaßen.
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Wirtschaftsförderung, die wirkt. Eine schlagkräftige Wirtschaftsförderung ist kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung — gerade wenn sich das Zeitfenster für neue Ansiedlungen öffnet und andere Regionen längst unterwegs sind. Denn der Landkreis Lüneburg steht beim Ranking erschlossener Gewerbeflächen in der Metropolregion Hamburg fast ganz hinten. Das ist kein Naturgesetz. Deshalb stärken wir die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Stadt und Landkreis Lüneburg (WLG) personell und finanziell, geben ihr eine klare Strategie für Ansiedlung, Ausgründungen aus der Leuphana Universität und Bestandspflege und schaffen eine Wirtschaftsförderung, die wirksam ist — als Ermöglicherin, nicht als Verwalterin.
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Weniger Bürokratie für unser Handwerk. Viele Handwerksbetriebe klagen über immer mehr Dokumentationspflichten, unnötige Bürokratie, lange Genehmigungsverfahren und unklare Zuständigkeiten. Gerade kleine und mittelständische Betriebe verbringen inzwischen zu viel Zeit mit Verwaltung statt mit ihrem eigentlichen Handwerk. Wir schaffen klare Ansprechpartner in der Kreisverwaltung. Handwerksbetriebe sollen feste Kontaktpersonen erhalten, die Verfahren begleiten und Zuständigkeiten koordinieren. Genehmigungen und Anträge müssen schneller bearbeitet werden. Der Landkreis wird dafür transparente und verbindliche Zielzeiten für wichtige Verfahren festlegen. Formulare und Anträge sollen vollständig digital, einfach und medienbruchfrei nutzbar sein – ohne doppelte Dateneingaben oder zusätzliche Papierunterlagen. Neue Regelungen sollen künftig einem verbindlichen Bürokratie-Check unterzogen werden. Dabei muss geprüft werden, welche zusätzlichen Belastungen für kleine und mittelständische Betriebe entstehen. Der Landkreis wird den regelmäßigen Austausch mit dem Handwerk stärken. Handwerkskammern, Innungen und Betriebe sollen frühzeitig eingebunden werden, damit Probleme direkt aus der Praxis erkannt und gelöst werden können.
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Handwerk aufwerten, Auszubildende unterstützen. Wer in der Region ein Gewerk lernt, trägt den Landkreis. Dachdeckerinnen, Elektriker, Installateure: Sie alle setzen die Energiewende um, reparieren, bauen und halten am Laufen, was andere konsumieren. Deshalb unterstützen wir konkret Auszubildende: Sie sollen in Studi-Wohnheimen wohnen und die Vorzüge des Studentenwerks nutzen können, wir prüfen, neue Wohnheime zu bauen, wir schaffen ein AzuBi-Sozialticket für den ÖPNV und die sogenannte Bettensteuer für Auszubildende am Technologiezentrum des Handwerks (TZH) ab. Wir bauen die Berufsorientierung an Schulen aus und setzen uns für ein positives Image des Handwerks ein.
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Fachkräfte gewinnen, Fachkräfte halten. Wer heute in Lüneburg ein Handwerk lernt, soll morgen hier sein Leben aufbauen können. Und wer einen Betrieb führt, soll die Leute finden, die er braucht, ohne sie aus dem ganzen Land zusammensuchen zu müssen. Das gelingt nur, wenn Schule, Ausbildung und Arbeitsleben zusammengedacht werden. Deshalb stärken wir die Berufsorientierung an unseren Schulen, fördern Qualifizierungsangebote in der Region und bauen die Volkshochschule als Ort des lebenslangen Lernens weiter aus. Wer Familie und Beruf vereinbaren kann, bleibt.
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Flächen erschließen, bevor es andere tun. Gewerblich nutzbare Flächen gibt es im Landkreis genug — beispielsweise Bilmer Berg, Wittorfer Heide. Das Problem ist nicht der Mangel, sondern dass sie nicht erschlossen sind und der Landkreis damit Chancen liegen lässt, die andere längst nutzen. Denn eine Region, die zehntausende Menschen trägt, braucht eine aktive Flächenpolitik und keine passiv verwalteten Reserven. Deshalb setzen wir klare Prioritäten: Energie-Infrastruktur zuerst, dann Industrien mit Zukunft, und wir sorgen dafür, dass die Entwicklung im Landkreis bleibt.
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Eine Wirtschaft für alle. Wir wollen Arbeitsplätze für alle Personen schaffen. Ein diskriminierungsfreier Arbeitsmarkt, auf dem alle Menschen eine Chance haben ist unser Ziel. Insbesondere auch Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen sollen beim Zugang zum Arbeitsmarkt nicht behindert werden. Wir stärken die Träger von Werkstätten und wollen insbesondere durch öffentliche Aufträge Auslastung und Teilhabe sichern.
- Mit unserem Trinkwasser sorgsam umgehen. Der Grundwasserspiegel im Landkreis sinkt. Denn Wasser ist keine Ware, es ist die Grundlage unseres Lebens. Deshalb treiben wir ein intelligentes Wassermanagement voran — vernetzen Wasserver- und Abwasserentsorgung mit der Landwirtschaft, setzen die vierte Reinigungsstufe in Kläranlagen bis Mitte der 30er Jahre um und schaffen damit neue Arbeitsplätze in der Region Nordostniedersachsen. Das ist Klimapolitik, die gleichzeitig Wirtschaftspolitik ist.
Wohnen bezahlbar machen.
Wer in Lüneburg seine Heimat hat, soll hier auch wohnen können.
Wir kennen die Gespräche. Der Krankenpfleger, der jeden Morgen 40 Kilometer fährt, weil er sich in Lüneburg keine Wohnung leisten kann. Die junge Familie, die seit Jahren auf eine größere Wohnung wartet und jetzt überlegt, ob der Landkreis überhaupt noch der richtige Ort für sie ist. Die ältere Frau, die gern in eine kleinere Wohnung umziehen würde — und feststellt, dass die neue Wohnung teurer wäre als die alte.
Das ist kein abstraktes Marktversagen. Das sind echte Menschen, die verdrängt werden. Aus ihren Stadtteilen, aus ihren Gemeinden und manchmal aus der Region.
Lüneburg ist einer der teuersten Wohnstandorte Niedersachsens. Die Mieten bei Neuvermietungen sind seit 2007 um 80 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wurden politische Entscheidungen getroffen, die das Problem verschärft haben: Es wurde zu wenig gebaut, es wurde zu wenig gefördert und es wurde zu viel dem Markt überlassen. Das war falsch, und das lässt sich rückgängig machen.
Wir machen Wohnungspolitik zur Chefsache. Der Landkreis braucht eine eigene Wohnungsbaugesellschaft oder eine enge Kooperation mit bestehenden kommunalen Gesellschaften. Es braucht einen Pakt mit den Nachbarkommunen und Hamburg, weil das kein Problem ist, das Lüneburg allein lösen kann.
Wir wollen einen Landkreis, in dem alle einen sicheren Wohnraum finden, in dem Fachkräfte ankommen, Studierende bleiben, Familien Platz finden und ältere Menschen nicht wegziehen müssen.
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Bauen, was gebraucht wird — kommunal und gemeinnützig und ohne Wucherrenditen. Wir gründen eine Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises in Kooperation mit den Gemeinden und machen gemeinnützigen Wohnungsbau mit dauerhafter Mietpreisbindung zum Standard. Private Investoren bauen vor allem im hochpreisigen Segment — das allein löst jedoch das Wohnraumproblem der Menschen im Landkreis nicht. Wohnungsbau für alle gelingt nur, wenn die öffentliche Hand selbst baut. Einen besonderen Förderschwerpunkt mit Geld und günstigem Bauland legen wir auf die Unterstützung von Baugenossenschaften, denn die können preiswerten Wohnraum bauen. Und wir weisen umgehend zusätzliche Baugebiete aus, damit mehr gebaut werden kann.
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30 Prozent Sozialwohnungen — überall im Landkreis. Das Lüneburger Modell verpflichtet Investoren, bei Neubauten mindestens 30 Prozent der Wohnungen als Sozialwohnungen zu bauen. Bisher gilt das vor allem in der Hansestadt. Aber Wohnungsnot endet nicht an der Stadtgrenze — auch im Landkreis steigen die Mieten. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass alle Gemeinden diese Quote einführen, prüfen eine Erhöhung auf 40 Prozent in besonders angespannten Lagen und stellen sicher, dass Sozialbindungen nicht auslaufen — sondern dauerhaft gelten.
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Boden schützen, Spekulation stoppen. Wer Bauland kauft und es jahrelang brach liegen lässt, weil Spekulation profitabler ist als bauen, schadet der ganzen Region. Um die Spekulation mit Bauland zu begrenzen, setzen wir uns auch dafür ein, dass die Gemeinden die Grundsteuer C für baureife Grundstücke einführen. Deshalb bauen wir kommunale Bodenfonds aus und vergeben öffentlichen Grund nur noch als Erbbaurecht. Dafür machen wir das Erbbaurecht wieder zu dem, was es mal war: Ein Instrument sozialer Wohnbauförderung mit moderatem Erbbauzins. Was einmal in kommunalem Besitz ist, bleibt dort und kann so preiswert zum Bauen verliehen werden, denn geringe Bodenkosten machen bauen billiger.
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Leerstände und Zweckentfremdung konsequent beenden. Wir setzen uns für das Zweckentfremdungsverbot kreisweit ein und gehen gegen Umgehungsmodelle wie möblierte Kurzzeitvermietung oder ungenehmigte Ferienwohnungen vor. Wir unterstützen die Gemeinden des Landkreises bei der Aufnahme entsprechender Regelungen in ihre Satzungen. Das erfordert Personalressourcen in der Verwaltung und politischen Rückhalt — beides werden wir sicherstellen. Hunderte Wohnungen stehen in Lüneburg und Umgebung leer und werden nicht saniert, während Familien keine Wohnung finden. Das ist nicht hinnehmbar. Denn jede zweckentfremdete oder nicht sanierte Wohnung ist eine Wohnung, die fehlt.
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Wohnraum für Studierende und Auszubildende. Wer in Lüneburg studiert oder eine Ausbildung macht, verdient eine bezahlbare Wohnung. Wer die nicht findet, geht woanders hin — und fehlt später als Fachkraft. Denn der angespannteste Teil des Lüneburger Wohnungsmarkts sind die kleinen Wohnungen bis 30 Quadratmeter. Deshalb nutzen wir das Förderprogramm "Junges Wohnen" der NBank, prüfen ein gemeinsames Studierenden- und Auszubildendenwohnheim in Kooperation mit der Leuphana und entlasten damit gezielt das Segment, das am stärksten unter Druck steht.
- Wohnen auf dem Land zur echten Wahl machen. Im gesamten ländlichen Raum des Landkreises gibt es Bauland, das erschwinglich ist, und Flächen, die bebaut werden könnten. Das gilt für den Osten rund um Dahlenburg und Amt Neuhaus genauso wie für den Süden entlang der OHE-Strecke bis Amelinghausen und die Gemeinden im Westen des Landkreises. Was überall fehlt, ist die Infrastruktur, die Menschen dorthin bringt und von dort wegbringt. Denn bezahlbares Wohnen außerhalb der Stadt funktioniert nur, wenn der ÖPNV zuverlässig fährt und die Bahnstrecken ertüchtigt sind. Deshalb setzen wir uns für den Ausbau des Bahnverkehrs auf der OHE-Strecke zwischen Lüneburg und Soltau - inkl. eines Haltepunkts in Drögenindorf, den Stundentakt Richtung Dannenberg und die Reaktivierung der Strecke Richtung Bleckede ein und sorgen für eine vorausschauende Versorgung mit Schulen und Kitas in der gesamten Fläche des Landkreises.
Jugend, Schule und Bildung gerecht gestalten.
Im Landkreis Lüneburg hat jedes Kind die Chance, seine Talente zu entdecken und zu entfalten.
Bildung entscheidet nicht nur über Schulabschlüsse. Sie entscheidet darüber, welche Möglichkeiten Kinder im Leben haben. Deshalb wollen wir, dass jedes Kind im Landkreis Lüneburg die Unterstützung bekommt, die es braucht, um seine Talente zu entfalten und seinen eigenen Weg zu gehen.
Wir kennen aber auch die Realität im Landkreis. Die Grundschullehrerin, die allein vor einer Klasse mit 26 Kindern steht und gleichzeitig fördern, fordern und auffangen soll. Die Eltern, die lange Wege zur passenden Schule organisieren müssen. Das Kind, das nicht schwimmen lernt, weil Schwimmzeiten fehlen. Und die Schulsozialarbeiterin, die für hunderte Schülerinnen und Schüler zuständig ist.
Das sind keine Einzelfälle. Das ist der Alltag vieler Familien und Schulen im Landkreis Lüneburg.
Wir wollen Schulen, die Kindern Chancen eröffnen, statt Hürden aufzubauen. Schulen, in denen Leistung möglich ist, Gemeinschaft gelebt wird und niemand zurückbleibt. Dafür braucht es moderne Gebäude, ausreichend Unterstützung für Lehrkräfte, funktionierende Digitalisierung und eine Bildungslandschaft, die Hansestadt und Land gleichermaßen im Blick hat.
Als Schulträger kann der Landkreis nicht über Lehrpläne entscheiden. Aber er kann die Voraussetzungen schaffen, damit Lernen gelingt. Genau das wollen wir tun.
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Inklusion praktisch ermöglichen. Inklusion darf nicht am Personalmangel und Barrieren scheitern. Deshalb verlängern und erweitern wir die bestehenden Modellprojekte zur Klassenassistenz und entwickeln sie schrittweise zu einem festen Bestandteil unserer Schulen weiter. Schulbegleitungen bleiben dort erhalten, wo sie notwendig sind.
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Schulsozialarbeit und Unterstützung ausbauen. Kindern und Jugendlichen steht unsere Unterstützung zu. Deshalb bauen wir Schulsozialarbeit flächendeckend aus und setzen uns für multiprofessionelle Teams aus Sozialpädagogik, Psychologie, Lerntherapie und Jugendhilfe an unseren Schulen ein. Kinder lernen in der Schule mit Freude und finden in schwierigen Lebensphasen Unterstützung.
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Schulen als attraktive Lebensräume gestalten. Kinder verbringen einen großen Teil ihres Tages in der Schule. Deshalb investieren wir in moderne Ganztagsbereiche, Schulturnhallen, Bewegungsräume aber auch in Ruhezonen und Rückzugsorte. Gute Schulen brauchen nicht nur Klassenzimmer, sondern sind Orte zum Lernen, zum bewegten Spielen und Ankommen.
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Jedes Kind soll schwimmen lernen. Schwimmen zu können rettet Leben. Trotzdem verlassen viele Kinder die Grundschule ohne Schwimmabzeichen. Wir organisieren Transportmöglichkeiten zu Schwimmbecken, stärken Schwimmangebote im Ganztag und setzen uns für den Bau eines zusätzlichen Hallenbades im Landkreis ein.
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Schulgebäude modernisieren. Zu viele Schulen samt den Turnhallen und Sportplätze leiden unter einem Sanierungsstau. Wir machen weiterhin die Modernisierung der schulischen Infrastruktur zu einer Priorität und setzen uns für einen Bildungspakt für den gesamten Landkreis ein. Wir wollen anknüpfen an die Sanierungsoffensive, die wir unter ehemaligen SPD-Landräten schon einmal angestoßen hatten.
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Unsere Schulen digitalisieren. Die Einführung von Tablets ab Jahrgang 7 ist ein wichtiger Schritt. Digitale Bildung braucht jedoch mehr als Endgeräte. Deshalb schaffen wir eine zentrale IT-Betreuung für die Schulen im Landkreis, damit Lehrkräfte weniger Zeit mit Technikproblemen verbringen und mehr Zeit für guten Unterricht haben.
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Prävention und mentale Gesundheit stärken. Mobbing, Hass und Desinformation in sozialen Medien gehören für viele Kinder und Jugendliche heute zum Alltag. Kinder sollen sich sicher fühlen und gestärkt werden. Deshalb stellen wir zusätzliche Mittel für externe Fachkräfte, Präventionsprojekte und Bildungsangebote bereit, die Kinder und Jugendliche im sicheren und kritischen Umgang mit digitalen Medien stärken.
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Jedes Kind zum Schulabschluss führen. Die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Schulabschluss steigt. Wir wollen die Ursachen systematisch analysieren und gemeinsam mit Schulen, Jugendhilfe und Wirtschaft ein Aktionsprogramm entwickeln, damit mehr junge Menschen erfolgreich einen Abschluss erreichen.
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Unsere Volkshochschule fit für die Zukunft machen. Die Volkshochschule ist das Zentrum des lebenslangen Lernens im Landkreis. Wir sichern ihre Finanzierung langfristig ab und unterstützen sie dabei, ihre Angebote vermehrt in den Gemeinden des ländlichen Raums auszubauen und mittels zusätzlicher Mittel innovative Lernformate zu entwickeln.
- Familienwille ernstnehmen – mehr Plätze an Gesamtschulen. Familien sollen eine echte Wahl haben. Deshalb setzen wir uns für den Erhalt und die Weiterentwicklung der vielfältigen Schullandschaft im Landkreis ein und werden mehr Schulplätze im Bereich der immer stärker nachgefragten Gesamtschulen schaffen.
Mobilität wie Du sie Dir wünschst.
Wer im Landkreis Lüneburg lebt, soll sich frei bewegen können — egal ob mit oder ohne Auto.
Mobilität ist keine Frage des Lebensstils. Sie entscheidet darüber, ob Menschen am Leben teilhaben können.
Wir kennen die Situation auf dem Land. Die ältere Frau in Scharnebeck, die nicht mehr Auto fährt und deren Bus dreimal täglich fährt — wenn er nicht ausfällt. Die Mitarbeiterin der GfA, die jeden Morgen 40 Kilometer pendeln muss, weil es zwischen ihrem Dorf und dem Arbeitsplatz keine vernünftige Verbindung gibt. Das Kind, das nach dem Training auf Mama oder Papa warten muss, weil kein Bus mehr fährt.
Das ist die Realität eines Landkreises, der beim öffentlichen Nahverkehr zu lange zu wenig investiert hat. Und es ist eine Frage der Gerechtigkeit: Wer sich kein Auto leisten kann oder keins mehr fahren darf, verliert Freiheit. Mit der Gründung unserer eigenen ÖPNV-Gesellschaft MOIN haben wir einen wichtigen Schritt gemacht. Jetzt müssen wir liefern. Bessere Takte, verlässliche Verbindungen, faire Löhne für die Fahrerinnen und Fahrer. Und wir müssen die Bahnstrecken reaktivieren, die seit Jahrzehnten brachliegen — nach Bleckede, nach Amelinghausen und weiter Richtung Soltau. Schiene und Bus, intelligent vernetzt, sodass niemand dreimal umsteigen muss, um von seinem Nachbarort in die Stadt zu kommen.
In Lüneburg selbst wollen wir eine Innenstadt, in der man sich gern aufhält — nicht weil Autos verboten sind, sondern weil Bus, Fahrrad und die Wege so attraktiv sind, dass die meisten das Auto stehen lassen.
Mobilität ist Daseinsvorsorge. Sie gehört in öffentliche Verantwortung.
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MOIN ausbauen — Busse, die wirklich fahren. Wir bauen die MOIN konsequent aus, stellen auf Elektrobusse um, vergüten das Personal nach TVöD und verknüpfen Bus, Bahn und das Demand-System hvv hop so, dass aus dem Flickenteppich ein echtes Netz wird. Daneben braucht es auch wieder einige Rufbuslinien. Ein Bus, der zweimal täglich fährt, ist kein ÖPNV. Er ist Dekoration. Gerade in den Gemeinden zwischen Neuhaus und Ostheide, zwischen Bleckede und Bardowick, entscheidet der Takt darüber, ob Menschen eigenständig leben können. Denn schlechter ÖPNV trifft immer zuerst die, die kein Auto haben — und das sind nie die Wohlhabendsten.
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A39 endlich bauen. Die fehlende Autobahnverbindung zwischen Lüneburg und Wolfsburg ist seit Jahrzehnten ein strukturelles Problem für den gesamten Landkreis. Gewerbebetriebe im ländlichen Raum verlieren Wettbewerbsfähigkeit, Pendlerinnen verlieren täglich Zeit, und Kommunen abseits der Kreisstadt haben keine Chance auf wirtschaftliche Entwicklung, solange die Anbindung fehlt. Denn wer Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ernst meint, kann nicht auf Straßeninfrastruktur verzichten, die andere Regionen längst haben. Für die Gemeinde Melbeck hat die Entlastung vom überregionalen Verkehr oberste Priorität – hier muss spürbare Lebensqualität zurückgewonnen werden. Wir stehen klar zum Bau der A39 – für eine starke Wirtschaft, bessere Mobilität und mehr Lebensqualität in unseren Gemeinden.
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Regionalstrecken reaktivieren und Angebot verbessern— Schiene für das ganze Land. Wir setzen uns aktiv für die Reaktivierung der Strecken nach Soltau und Bleckede sowie für die Taktverdichtung der Bahn nach Dannenberg ein. Wir fordern vom Land Niedersachsen ausreichende Mittel für den Betrieb und wollen auf der Strecke Hamburg-Uelzen langfristig den 20-Minuten-Takt. Wer mit der Bahn schneller am Ziel ist als mit dem Auto, lässt das Auto stehen. Die Bahnstrecke nach Soltau wird jetzt saniert. Aber auch die Strecke nach Bleckede muss umgebaut werden. So entsteht ein größeres und besseres, regionales S-Bahnnetz in der Region.
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Lüneburg bleibt Fernverkehrsknoten. Die Neubaustrecke entlang der A7 muss kommen. Wir kämpfen für den ICE-Stundentakt auf der Bestandsstrecke der DB in Richtung Hannover und Hamburg, für die Reaktivierung der Direktverbindung nach Berlin und für den Lärmschutz entlang der sanierten Strecke. Über 100.000 Menschen leben in Lüneburg und seinem direkten Umland. Wer auf das Auto angewiesen ist, weil die Bahn zu unzuverlässig fährt, fällt keine freie Entscheidung, sondern reagiert auf ein Versagen der Infrastruktur.
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Mobilität für alle — barrierefrei und bezahlbar. Mobilität ist ein Recht, das für alle gilt — nicht nur für die, die sich Alternativen leisten können. Deshalb setzen wir uns für Sozialtarife im ÖPNV ein, fordern funktionierende Barrierefreiheit an allen Haltestellen und stellen sicher, dass alle Menschen ohne Umwege in die Hansestadt kommen können.
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Radfahren — es braucht gute Wege. Wir wollen gute Radwege, damit immer mehr Menschen mit dem Rad fahren, zur Arbeit oder in der Freizeit. Gemeinsam mit den Gemeinden und Städten wollen wir das Netz weiter ausbauen und Barrieren abbauen.
- Das Amt Neuhaus gut anbinden. Die Menschen im Amt Neuhaus haben Anspruch auf eine verlässliche und dauerhafte Anbindung an ihren Landkreis. Die heutige Fährverbindung ist immer wieder durch Hoch- und Niedrigwasser, technische Ausfälle oder Wartungsarbeiten eingeschränkt. Eine moderne Infrastruktur muss Mobilität, Erreichbarkeit und Sicherheit ganzjährig gewährleisten. Eine Elbbrücke stärkt die wirtschaftliche Entwicklung der Region, verbessert die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Schulen und medizinischer Versorgung und erhöht die Sicherheit im Katastrophenschutz sowie für Rettungsdienste und Feuerwehren. Gleichzeitig schafft sie bessere Voraussetzungen für den öffentlichen Nahverkehr und die Entwicklung des gesamten Ostkreises. Die Planungen für die Elbbrücke laufen seit Jahrzehnten. Das Projekt ist in den Raumordnungsplanungen des Landes und der Region verankert und befindet sich im Planfeststellungsverfahren. Darin werden wesentliche Fragestellungen der Realisierbarkeit dieses für die Menschen im Amt Neuhaus und den gesamten Landkreis wichtigen Projektes geklärt. Deshalb stehen wir zu dem Ziel, das Planfeststellungsverfahren konsequent zum Abschluss zu bringen, um letztlich auf Basis von Fakten und einer gesicherten Finanzierung zu entscheiden. Gleichzeitig stärken wir die Anbindung des Amtes Neuhaus in Richtung Hamburg und Schwerin über den Bahnhof Brahlstedt. Eine Taktverbesserung im Regionalverkehr und eine bessere Verknüpfung mit dem ÖPNV und dem Radwegenetz machen diesen Korridor zu einer echten Alternative, die das Amt Neuhaus nicht nur mit Lüneburg, sondern mit der gesamten Region verbindet.
Kultur für den gesamten Landkreis.
Kultur ist kein Privileg der Hansestadt. Im Landkreis Lüneburg gehört sie allen.
Zusammenhalt braucht Orte. Und diese Orte müssen wir schützen.
Kultur ist kein Luxus, den man sich leisten kann oder nicht. Kultur ist der Stoff, aus dem Gemeinschaft gemacht ist. Theater, Bibliothek, Konzert, Museen: Das sind die Orte, wo Menschen sich begegnen, wo sie merken, dass sie nicht allein sind.
Diese Orte brauchen unsere Aufmerksamkeit und unsere Unterstützung. Wenn ein Treffpunkt wegfällt, lässt sich das nicht einfach ersetzen. Kein Förderprogramm macht aus einer leeren Dorfmitte einen Ort der Begegnung. Kein Beschluss ersetzt das Ehrenamt, das eine Sammlung am Leben hält.
Deshalb wollen wir nicht nur die großen Häuser in der Hansestadt absichern. Wir wollen, dass das Theater eine verlässliche Finanzierung bekommt. Wir wollen, dass die kleinen Museen in den Gemeinden nicht verschwinden, weil niemand die Nachfolge organisiert. Und wir wollen, dass Kinder im ganzen Landkreis Zugang zu kultureller Bildung haben, egal wo sie aufwachsen.
Kultur verbindet Stadt und Land. Sie öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben. Und sie ist das Fundament einer Gesellschaft, die zusammenhält.
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Unsere Museen retten, bevor es zu spät ist. Wir stärken das Museumsnetzwerk im Landkreis, sichern die Koordinierungsstelle dauerhaft und begleiten aktiv den Generationenwechsel in ehrenamtlich geführten Häusern. Denn viele kleine Museen hängen an wenigen Menschen, die älter werden und keine Nachfolge finden. Wenn dieses Kulturgut einmal verloren ist, kommt es nicht zurück.
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Theater braucht verlässliche Finanzierung, keine jährliche Zitterpartie. Wir setzen uns für verbindliche Mehrjahresfinanzierung durch Landkreis, Hansestadt und Land ein, damit das Haus planen und gestalten kann.
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Kulturelle Teilhabe darf keine Frage der Postleitzahl sein. Wir bauen mobile Kulturangebote aus, stärken die kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche im ganzen Landkreis und schaffen gemeinsam mit den Gemeinden Räume, in denen Soziokultur entstehen kann.
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Proberäume und Veranstaltungsorte für Musik und Gemeinschaft. Wir fördern Proberäume und Spielstätten in Stadt und Gemeinden – sowohl für Musik als auch für bildende Künste. Denn wo junge Menschen keine Räume haben, verlieren sie die Bindung an ihren Ort. Das Clubsterben der vergangenen Jahrzehnte hat Lücken hinterlassen, die wir aktiv schließen müssen.
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Erinnerungskultur sichern, nicht dem Zufall überlassen. Wir schaffen einen dauerhaft finanzierten Masterplan für Erinnerungskultur im Landkreis, mit klarer institutioneller Verankerung und einem regionalen Netzwerk aus Gedenkorten, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Denn Demokratie braucht Gedächtnis.
- Lüneburg international sichtbar machen. Wir unterstützen eine mögliche UNESCO-Bewerbung der Hansestadt Lüneburg gemeinsam mit anderen Salzstädten und eine mögliche Kandidatur als Europäische Kulturhauptstadt aktiv. Denn das kulturelle Erbe des Landkreises ist von europäischer Bedeutung. Es zu sichern und sichtbar zu machen, ist eine Investition in die Zukunft des gesamten Landkreises.
Sport ist das Rückgrat unserer Gesellschaft.
Sport ist weit mehr als Freizeitgestaltung.
Sport leistet einen zentralen Beitrag zu Gesundheit, Bildung, Integration, Inklusion und sozialem Zusammenhalt.
Aufgrund dieser Bedeutung ist es unsere gemeinsame Aufgabe, die Möglichkeiten und den Zugang zum Sport bereichsübergreifend zu organisieren. Für uns ist die Förderung von Breitensport für alle Menschen wichtig. Der Spitzensport aktiviert und motiviert.
Für uns ist Sportpolitik Daseinsvorsorge. Sportstätten sanieren, Vereine stärken, Übungsleiter anständig entlohnen und dafür sorgen, dass kein Kind im Landkreis Lüneburg vom Sport ausgeschlossen bleibt — wegen des Geldbeutels der Eltern, wegen der Entfernung zum Sportplatz oder schlichtweg wegen fehlender Hallenbadkapazitäten.
Sport verbindet. Für mehr Miteinander in unserem Landkreis.
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Wir bauen ein zweites Hallenbad. Wer nicht schwimmen kann, ist in Gefahr. Trotzdem kommen im Landkreis viele Kinder aus dem Grundschulalter ohne sicheres Schwimmabzeichen. Der Grund ist die fehlende Kapazität. Denn ein Hallenbad mit vier Bahnen, reicht nicht für 188.000 Einwohnerinnen im Landkreis. Schwimmfähigkeit rettet Leben. Deshalb stehen wir für den Bau eines weiteren Hallenbades an einem erreichbaren Standort im Landkreis ein — mit langfristig tragfähigem Energiekonzept und enger Anbindung an Schulen und Vereine.
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Kein Kind bleibt draußen.Wir sichern Bildungs- und Teilhabeleistungen konsequent für Vereinsmitgliedschaften, unterstützen Vereine bei niedrigschwelligen Angeboten für alle Kinder im Landkreis und bauen die Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen aus, damit der Weg in den Vereinssport früh und ohne Hürden gelingt. Denn Teilhabe darf keine Frage des Geldbeutels sein — schon gar nicht beim Sport.
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Übungsleitende verdienen Anerkennung. Wer Kinder trainiert, Senioren fit hält und Jugendliche begleitet, tut das meistens für sehr wenig Geld — und oft genug auf eigene Kosten. Deshalb bauen wir die Übungsleiterpauschale aus, verstetigen sie verlässlich und schaffen damit eine Grundlage, auf der Vereine planen können.
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Sportstätten sanieren, bevor sie verfallen. Wer in Sportstätten investiert und unterhält, investiert in Gesundheit, Gemeinschaft und die Zukunftsfähigkeit des Ehrenamts. Deshalb bauen wir die investive Sportstättenförderung aus, bündeln Förderprogramme von Landkreis und Kommunen und machen Barrierefreiheit und Energieeffizienz zum Standard — damit jede Sanierung auch eine Investition in die nächsten Jahrzehnte ist.
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Vereine in den Schulalltag holen. Die Ganztagsschule ist für Familien und Vereine eine Chance. Wenn Kinder bis 16 Uhr in der Schule sind, brauchen Vereine neue Wege, um sie zu erreichen. Vereinssport bietet mehr als Bewegung: Er lehrt Teamgeist, Gewinnen und Verlieren, Verbindlichkeit und Zusammenhalt. Deshalb unterstützen wir Kooperationsmodelle, die Übungsleiter in den Schulganztag integrieren, schaffen verlässliche Finanzierungsstrukturen dafür und denken Schule und Vereinssport vom Kind aus — nicht von Zuständigkeitsgrenzen.
- Outdoor-Bewegungsflächen für alle. Neben Vereinen nutzen viele Menschen individuelle Sport- und Bewegungsangebote – etwa Laufen, Radfahren, Fitness im Park oder Outdoor-Sportgeräte. Ausbau bewegungsfreundlicher Infrastruktur (Seniorengeräte, Rad- und Laufstrecken, Calisthenics-Anlagen, Skateparks), Kooperationen zur Gestaltung sicherer, attraktiver und barrierefreier Bewegungsräume, Verknüpfung mit Gesundheitsförderung und Präventionsprogrammen, insbesondere gegen Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen. Nur gemeinsam kann der Landkreis Lüneburg zur Bewegungsregion werden.
Ehrenamt endlich wertschätzen!
Wer für andere einsteht, darf nicht allein gelassen werden.
Sicherheit entsteht nicht nur durch Gesetze. Sie entsteht, weil Menschen auch nachts aufstehen und rausgehen. Freiwillig, ohne Gehalt, oft ohne Dank.
Deswegen sagen wir Danke. Das ist für uns kein abstraktes Verwaltungsthema. Wir erleben es im Landkreis: in den Dörfern der Elbmarsch und überall dort, wo die ehrenamtlichen Katastrophenschützer von der DLRG oder der freiwilligen Feuerwehr das einzige sind, was zwischen einem Notfall und einer Katastrophe steht. Diese Menschen halten den Landkreis zusammen.
Im praktischen Einsatz sind es Freiwillige, die vor Ort die Lage bewältigen. Dieses gesellschaftliche Engagement bedarf ein hohes Maß an Wertschätzung, denn ohne den persönlichen Einsatz wäre keine Lage zum Schutze der Bevölkerung, der Infrastruktur oder hoher Werte zu bewältigen. Die Erstattung ausgefallener Arbeitsentgelte, Bonusprogramme (z.B. Ehrenamtskarte), Auszeichnungen, Aufwandsentschädigungen (kein Entgelt) stellen ein Mindestmaß an notwendiger Wertschätzung dar.
Hier ist eine enge Abstimmung mit der Blaulichtfamilie sinnvoll. Administrative Aufgaben hingegen, die auch von hauptamtlich Mitarbeitenden zu erledigen sind, müssen in der Verwaltung bleiben. Freiwilligen und Ehrenamtlern ist nur ein absolutes Mindestmaß an Verwaltung zumutbar.
Katastrophen- und Zivilschutz haben gerade in der heutigen Zeit für uns Priorität. Verbindliche Feuerwehrbedarfspläne, ein Notstromkonzept, das tatsächlich funktioniert, und eine Bevölkerung, die weiß, was zu tun ist, auch schon bevor die Sirenen heulen. Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist das Ergebnis von Vorsorge und von Menschen, die andere wichtiger nehmen als sich selbst.
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Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale FTZ. Moderne Feuerwehrtechnische Zentralen sind als logistische Drehscheiben von zentraler Bedeutung. Sie müssen über Notstromversorgung, gesicherte Kommunikation, Reserveleitstellen und angemessene Arbeitsmöglichkeiten verfügen. Bestehende Lücken sind zeitnah zu schließen, Nachrüstungen müssen mit hoher Priorität erfolgen. Letztendlich entscheidet die richtige Qualifikation und Routine der Einsatzkräfte über Eigensicherung und die Rettung der Zivilbevölkerung.
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Feuerwehrbedarfsplan: verbindlich, aktuell, kreisweit. Die Freiwilligen Feuerwehren sind das Rückgrat des Katastrophenschutzes. Jede Kommune ist gehalten, einen Feuerwehrbedarfsplan aufzustellen und dem Landkreis vorzulegen. Die Kreisverwaltung ist so in der Lage, über Gemeindegrenzen hinaus zu koordinieren. Zudem gilt es insbesondere im ländlichen Raum zu klären, welche Auswirkungen georeferenzierte Alarmierungssysteme auf die Einsatzbereitschaft kleiner Feuerwehren haben. Gemeinsame Übungen, die die Landkreis-, Stadt- und Samtgemeindegrenzen überschreiten, sind unverzichtbar. Ein Plan, der in der Schublade liegt, rettet kein Leben. Deshalb werden künftig alle fünf Jahre aktualisierte Bedarfspläne auf Gemeinde- und Landkreisebene erstellt, mit konkreten Aussagen zu Gerät, Ausbildungsstand und realer Tagesalarmstärke.
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Ehrenamtliche von Verwaltung entlasten. Wer nach einem Zwölf-Stunden-Einsatz noch Formulare ausfüllen soll, hört auf. Das ist keine Übertreibung. Es ist der Alltag vieler Freiwilliger im Landkreis. Denn Bürokratie kostet genau das, was wir uns am wenigsten leisten können: die Menschen, die mitmachen. Deshalb ziehen wir eine klare Linie: Administrative Aufgaben gehören in die Verwaltung, nicht ins Ehrenamt. Einsatzberichte, Beschaffung, Planung: das ist Aufgabe hauptamtlicher Stellen. Die Freiwilligen sollen Einsätze leiten, nicht verwalten.
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Freistellung im Ernstfall rechtssicher machen. Wer im Katastrophenfall gebraucht wird, muss auch bereit stehen können. Das gilt für Feuerwehrleute, DLRG-Retter und DRK-Kräfte genauso wie für alle, die in systemrelevanten Bereichen arbeiten. Wir setzen uns für rechtlich verbindliche Freistellungsregelungen ein und schließen bestehende Gesetzeslücken — gemeinsam mit dem Land Niedersachsen. Wer andere schützt, darf dabei keinen Job riskieren. Der Landkreis muss sicherstellen wie viele Einsatzkräfte im Katastrophen- und Zivilschutz real zur Verfügung stehen (Doppelmitgliedschaften bei den Hilfsorganisationen oder Unabkömmlichkeiten im Berufsalltag, Polizei, Bundespolizei, Bahn, Ärzte usw.)
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Notstrom, Wasser, Wärme — verbindlich planen. Ein Stromausfall trifft alle Haushalte — nur dass auf dem Land der nächste Hilfspunkt deutlich weiter weg ist. Versorgungssicherheit ist keine Frage des Komforts, sondern eine Frage des Überlebens. Die Versorgung mit Energie und Trinkwasser ist überlebenswichtig. Ein umfassender Plan zur Notstromversorgung ist somit für den Landkreis obligatorisch. Eine funktionierende Versorgung mit Lebensmitteln und Kraftstoff ist Voraussetzung für die Einsatzfähigkeit im Katastrophenfall. Der Landkreis erstellt – in enger Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen – Notfallpläne.
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Notfallpläne für Pflegebedürftige in der eigenen Wohnung. Der Landkreis muss Pläne vorlegen, wo welche Pflegebedürftigen vor Ort versorgt werden müssen. Mehr als 80 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt. Im Katastrophenfall, insbesondere im Falle eines Stromausfalles von ungewisser Dauer fallen Beatmungsgeräte, die Versorgung mit warmen Wassern und andere lebenswichtige Geräte aus. Zudem brauchen wir für diese vulnerablen Gruppen Evakuierungspläne. Gerade diese Menschen sind auf unsere Hilfe besonders angewiesen.
- Bevölkerung vorbereiten, bevor es zu spät ist. Die meisten Menschen im Landkreis wissen nicht, wo die nächste Notunterkunft ist. Viele kennen keine Warn-App. Ein Drei-Tage-Vorrat für den Katastrophenfall existiert in den wenigsten Haushalten. Aber Aufklärung kostet wenig und spart im Ernstfall enorm — an Zeit, an Ressourcen, an Panik. Deshalb starten wir gezielte Informationskampagnen, bringen Krisenvorsorge und Verständnis für Zivilschutz in die Schulen. Wir stellen sicher, dass jeder Haushalt im Landkreis weiß, welche Unterkunft für ihn vorgesehen ist.
Gute Kommunalpolitik ist Teamarbeit. Hinter unserer Politik stehen engagierte Menschen aus allen Teile des Landkreises, die sich mit ihren Erfahrungen und Ideen für das Lüneburger Land einsetzen. Lerne unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat der Hansestadt Lüneburg kennen und erfahre, wofür sie sich vor Ort stark machen.
Hier findest du alle Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für den Lüneburger Kreistag.