Klar. Sozial. Vor Ort: SPD diskutiert Handlungsmöglichkeiten der Kommunen
Lüneburg, 26. August 2026 – Wie kann Sozialpolitik vor Ort konkret gestaltet werden? Dieser Frage widmete sich eine Veranstaltung der Sozialdemokraten im Landkreis Lüneburg am Mittwoch, 26. August, bei der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg. Rund 60 Gäste diskutierten gemeinsam mit Andrea Schröder-Ehlers, SPD-Kandidatin für das Oberbürgermeisteramt, Günter Wernecke von der AWO und Ute Neumann vom DGB Region Niedersachsen Mitte über aktuelle Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten in der kommunalen Sozialpolitik.
Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Themen Inklusion, Schulbegleitung und Klassenassistenzen sowie Gesundheitsprävention. Die Diskussion machte deutlich, dass Kommunen trotz begrenzter finanzieller und rechtlicher Spielräume wichtige Gestaltungsmöglichkeiten haben – gerade wenn es darum geht, soziale Angebote vor Ort zu sichern und weiterzuentwickeln.
„Sozialpolitik entscheidet sich nicht nur in Hannover oder Berlin, sondern ganz konkret vor Ort. Kommunen müssen die Möglichkeiten bekommen, gute Angebote für die Menschen zu schaffen und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Der Sozialstaat ist das Rückgrat unserer Gesellschaft - wer im sozialen Bereich spart, der spart am Ende auch an unserer Demokratie und dem Vertrauen in unser System“, so das Fazit der Diskussion.
Ursprünglich war auch eine Teilnahme des niedersächsischen Sozialministers Andreas Philippi vorgesehen. Aufgrund einer kurzfristigen Absage konnte er nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Die Diskussion auf dem Podium und mit den Gästen fand dennoch großen Zuspruch: Über den gesamten Abend entwickelte sich ein reger Austausch mit zahlreichen Fragen und Beiträgen aus dem Publikum. Die Themen waren vielfältig: Unterrichtsabdeckung, Förderschulen, Klassenassistenzen und die Frage, wie man Lüneburg zu einer der familienfreundlichsten Städte machen kann.
André Schuler, Landratskandidat der SPD im Landkreis Lüneburg, wertet die Veranstaltung als wichtigen Impuls für die weitere sozialpolitische Diskussion vor Ort. “Gerade bei Inklusion, der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern sowie der Gesundheitsprävention brauche es eine enge Zusammenarbeit von Kommunen, Sozialverbänden, Gewerkschaften und weiteren Akteuren. Wir wollen unsere Region gerechter machen. Dafür müssen wir alle an einem Strang ziehen.” resümiert Schuler.